Über mich

Ich bin Ilka. Genau hinzusehen, wie Menschen Dinge verstehen, habe ich nicht im Marketing gelernt, sondern in Paris. Dort habe ich Europäische Kulturwissenschaften studiert. Im Nebenfach habe ich Kommunikationswissenschaften gewählt, und damit hat alles angefangen.

Französisch und Englisch sind von Paris geblieben, ich arbeite nach wie vor in beiden Sprachen.

Angefangen habe ich 2018 als Trainee bei trurnit in München, einer Agentur für die Energiewirtschaft, zuständig für Content und E-Mail. Website, Newsletter, Marketing Automation. Dual dazu lief mein Master in Digitaler Kommunikation in Krems. Was ich dort gelernt habe, brauche ich bis heute: ein Thema, das niemanden von selbst interessiert, so aufzuschreiben, dass es jemand liest.

Bei Inviqa kam der Vertrieb dazu. Die britische Digitalagentur verkaufte E-Commerce-Projekte an große Unternehmen, und meine Aufgabe war, dafür Gespräche zu erzeugen. E-Mail, Paid Social und Display liefen nicht mehr nebeneinander, sondern auf dasselbe Ziel zu. Dazu SEO und Redaktion für Website und Landingpages. Zum ersten Mal habe ich gesehen, was aus einem Lead wird, nachdem er den Kanal verlassen hat.

Bei PONANT in Hamburg wurde daraus ein größerer Apparat. Fast drei Jahre Suchmaschinenwerbung, wöchentliche Newsletter für Reisebüros und Endkunden, Anzeigen bei Meta, Community-Arbeit. Dazu ein Reporting, das online und print zusammengeführt hat, samt der Frage, was am Ende dabei herauskommt.

Bei MentorMe, einer Mentoring-Plattform für Frauen, hatte ich zuletzt alles davon gleichzeitig auf dem Tisch. Bezahlte Kanäle inklusive Budget, optimiert auf Anfragen statt auf Klicks. E-Mail-Marketing entlang der Customer Journey. Die Migration von Mailchimp zu Klaviyo habe ich allein gemacht, vom Konzept bis zu den übertragenen Daten.

Seit September 2025 arbeite ich selbstständig. Geblieben ist aus all dem dieselbe Aufgabe wie damals in Paris: herausfinden, wie Menschen etwas verstehen, und dann so darüber schreiben, dass sie es auch tun. Nur geht es heute um Software, Energieversorgung oder Produktdaten statt um Kulturtheorie.

Französisch und Englisch sind von Paris geblieben, ich arbeite in beiden Sprachen. Bei PONANT lief die interne Abstimmung auf Französisch und Englisch. Bei Inviqa, einer britischen Agentur, war Englisch die Arbeitssprache, während das Marketing selbst für den deutschen Markt entstand.